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Amazon.de Rezensionen:Durchschnittliche Kundenbewertung:![]() Gib mir die Macht über das Geld eines Landes und mir ist egal, wer es regiert!Dass die tatsächliche Dramatik der weltweiten Finanz-und Wirtschaftslage der Bevölkerung nicht mittgeteilt wird, liege darin begründet, dass Politiker die Medien bitten, nicht zu detailliert darüber zu berichten. Bei Staatspleiten sei, und ist die grösste Gefahr, dass Chaos ausbricht. Dass es zu sozialen Unruhen kommt Das Buch von Michael Grandt erscheint nahezu perfekt zu dem Zeitpunkt, zu welchem in den Internetmedien speziell aber auch in den Mainstreammedien das Thema Staatsbankrott dennoch immer mehr auf der Tagesordnung steht. Das Buch ist keineswegs Panikmache, so wie vielleicht der ein oder andere aufgrund des Titels denken mag. Im Gegenteil: das unbekümmerte Denken der meisten Menschen ist Wunschdenken durch Unwissenheit und blindes Vertrauen in den Staat. Die historische Abhandlung von Staatsbankrotten, die vorlaufenden Ereignisse einer Deflation oder Hyperinflation und die Erläuterung des Status Quo im heutigen Europa sollten klassische Lehrbücher in der Ökonomie beschämen. Kompakter als in diesem Buch habe ich es noch in keinem anderen Lehrbuch nachlesen dürfen, wie Staatsbankrotte passieren und wo wir uns heute in der Zeitachse befinden. Nehmen wir Deutschland: Tatsache ist: Sollte die Schuldenuhr Deutschlands, die uns in jeder Sekunde 4.500 Euro Schulden addiert, noch in dieser Sekunde angehalten werden können, und Deutschland die bis zu dieser Sekunde aufgelaufenen Schulden (1,8 Billionen Euro) in rückzahlbaren Raten zurück zahlen, würde Deutschland dafür 800 Jahre benötigen. Da kann auch ein arbeitsloser Deutscher im Alter von 58 Jahren auf die Bank gehen und um einen Kredit für 170.000 Euro anfragen mit einer Rückzahlbarkeit in 80 Jahren. Aber warum können die Statten aber immer und immer wieder neue Schulden aufnehmen. obwohl sie keinen Cent tilgen? Ganz EINFACH, weil es private Menschen sind, die die Hoheit über das Geld haben, die Politiker dazu zwingen und dann die Zinsen über Steuern vom Volk kassieren. Die einen nennen es die größte Verschwörung gegen das Volk, die es je gegeben hat, die anderen die nackte Wahrheit. Gib mir die Macht über das Geld eines Landes und mir ist egal, wer es regiert!", sagte bereits Herr Rotschild. Dieses Buch ist nicht nur Warnung, es ist Realität die wir gedanklich versuchen jeden Tag aus unserem Hirn zu verdrängen mit dem Hinweis: ich denke nicht daran, so wird es auch nicht geschehen. Der drohende Staatsbankrott von Griechenland ist ein aktuelles Ereignis, das bereits vom Autor vor der Veröffentlichung des Buches im Februar 2010 vorausgesehen wurde. Nur eines von vielen Kriterien, das für die hervorragenden Recherchen stehen, die für dieses Werk aufgebracht wurden.(viele wissen es gar nicht: Michael Grandt veröffentlichte bisher 19 Bücher. Im Jahr 2005 wurde ihm sogar durch den Ministerpräsidenten von B.-Württemberg die Staufer-Medaille für besondere Verdienste für das Land verliehen.) Diese Buch ist ein absolutes muss, wenn Bürger die Deutsche Situation und Politik noch verstehen wollen!! Populismus auf niedrigem NiveauBemerkenswert an diesem Buch ist einzig und allein, dass sich mit einer weitgehend zusammenhanglosen Aneinanderreihung bekannter Fakten und Zitate zur Finanzkrise, die natürlich allesamt die im Buchtitel zum Ausdruck kommende Erwartung des Autors und der allermeisten seiner Leser stützen, Geld verdienen lässt. Insofern weist der Autor tatsächlich Wege aus der Finanzkrise, denn ein solches Machwerk kann jeder zustande bringen, dem ein dramatischer Buchtitel einfällt und ein wenig Fleiß und rudimentäre Wirtschaftskenntnisse zu bieten hat. Da der Autor nicht einmal das bei seinen Lesern vorauszusetzen können glaubt und außerdem auch noch 350 Seiten irgendwie gefüllt sein wollen, fühlt er sich bemüßigt dem unwissenden, vom Staat und anderen bösen Mächten permanent betrogenen Leservolk, auch Begriffe wie Inflation oder Emission erklären zu müssen. Hinzu kommen revolutionäre Erkenntnisse wie Eine hohe Abgabenlast führt zu einer höheren Belastung der Bürger und Unternehmen. Das Buch erweckt permanent den Eindruck, als ob es unter einem enormen Zeitdruck und mit der Maßgabe, eine möglichst buchwürdige Anzahl von Seiten zu füllen, geschrieben worden ist. Eigene Gedanken oder gar interessante Schlussfolgerungen des Autors aus den zusammengetragenen Quellen sind kaum vorhanden, was bei einem preisgekrönten Wirtschaftsjournalist, der laut Buchumschlag 19 eigene Bücher veröffentlicht haben soll, dann doch einigermaßen verwundert, aber vermutlich fehlt dann dafür einfach auch die Zeit. Ich will nicht abstreiten dass die Zusammenballung aller Horrormeldungen zur Finanzkrise (und nichts anderes ist das Buch) durchaus dazu geeignet ist, sich über die Solidität unseres Wirtschaftssystems Gedanken zu machen. Das ist auch der Grund dafür, dass ich dem Buch nach langem Ringen nicht einen, sondern zwei Sterne gegeben habe, denn Menschen, die bisher nicht erkannt haben, dass wir uns in einer doch recht ernsten Krise befinden, die wahrscheinlich noch nicht ausgestanden ist, mag das Buch durchaus die Augen öffnen. Den anderen würde ich empfehlen, eine Tageszeitung mit seriösem Wirtschaftsteil zu lesen und sich dann auf der Basis aller und nicht nur der Untergangsszenarien eine eigene Meldung zu bilden. Billiger Populismus, der angesichts des Buchpreises für den Käufer sogar recht teuer ist, kann nicht nur beim Leser zu erheblichen vermögensschädigenden Fehlentscheidungen führen. Staatsbankrott nicht, Enteignung mit SicherheitInsgesamt ein tolles Buch, dass sich gut lesen lässt und zu eigenen Überlegungen anregt. Eine gewisse Affinität zum Thema braucht man allerdings schon. Man schüttelt schon manchmal den Kopf, was sich so einige wenige Leute ausdenken. Das ganze globale Finanzsystem ist ein Spiel einer kleinen Elite, man selbst hat keinen Einfluss auf die Entwicklung, man kann sich nur anpassen. Ich stimme mit dem Autor überein, dass niemals beabsichtigt ist, trotz aller Lippenbekenntnisse, die Staatsschulden auch mal wieder zu tilgen, selbst wenn es mal eine Regierung gäbe, die sich dieser Aufgabe annehmen würde, würde die nächste Regierung sofort wieder das Geld mit vollen Händen ausgeben. Die Tilgung kann nur aus Steuereinnahmen erfolgen, die haben aber seit Bestehen der Bundesrepublik nicht zu Tilgung gereicht (besser gesagt; "Tilgung interessiert keinen") und werden es auch zukünftig nicht. Es kann also nur so sein, dass zu einem Zeitpunkt X ein plötzlicher Griff in die Privatschatulle der Bürger erfolgt, denn ich glaube nicht an eine langsame stetige Tilgung durch den Staat. Auch ein langsames Weginflationiern macht nur Sinn, wenn auch getilgt wird, zumal eine bewusstes Inflationieren absolut gefährlich ist. Die nächsten Jahre wird es also zunächst eine Erhöhung der Abgabenquote geben (die natürlich nicht zur Tilgung benutzt wird) und irgendwann, wenn die Schulden tatsächlich zu hoch sind, kommt es zu einer plötzlichen Enteignung. Vielleicht hilft ein besonderes Ereignis, z.B. ein Krieg, ein Kometeneinschlag, Erdbeben, Austritt aus dem Währungssystem, um die Enteignung zu verschleiern. Leider weiß der Autor auch nicht, wann die Enteignung kommt. Wie denn auch? Aber je länger dieser Schritt hinaus gezögert wird umso heftiger wird die Enteignung. Zum jetzigen Zeitpunkt würde man, gemessen an die privaten Ersparnisse vielleicht 30% verlieren, aber was ist wenn sich der Schuldenberg verdoppelt? Sehr schön finde ich, dass der Autor aufzeigt, wie der Staat im Extremfall an das Geld der Bürger kommen kann und wie man sich, zumindest teilweise davor schützen kann. Ein Staatsbankrott der Bundesrepublik ist aus meiner Sicht allerdings nicht in Sicht, denn es gibt noch genug bei der dummen demütigen Bevölkerung zu holen. Mein Fazit aus diesem Buch: Es wird keine staatliche Schuldenkonsolidierung geben und irgendwann werden wir auf die eine oder andere Weise massiv enteignet werden. Der Bürger ist die Sparbüchse des Staates, an der sich dieser irgendwann bedienen wird. In fünf Jahren macht sich der demografische Effekt bemerkbar, der die negative Entwicklung beschleunigt. Ein Enteignungsakt wie auch immer gestaltet, ist in den nächsten 10 bis 15 Jahren wahrscheinlich. Das Gute ist, dass die Welt davon nicht untergehen wird. Alle Angaben ohne Gewähr |
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