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Zurück zu den Suchergebnissen Kurzbeschreibung:Jahrhunderte lang galt es als verwerflich, wenn eine Frau einen jüngeren Mann liebte. War dies der Fall, so konnte es sich wohl nur um eine wohlhabende Dame handeln, deren Vermögen dem jungen Mann Kompensation für ihren schon welkenden Körper bot. Mittlerweile führen mehr Toleranz und weniger starre Lebensvorstellungen dazu, dass junge Männer und ältere Frauen zusammen sein dürfen, ohne beargwöhnt zu werden. Doch was finden jüngere Männer an älteren Frauen liebenswert und warum lässt sich eine Frau auf eine solche Beziehung ein, wo sie doch Gefahr läuft, in einen ständigen Wettbewerb mit faltenfreieren Konkurrentinnen zu treten? Dana Horáková spricht humorvoll und offen über ihre eigenen Erfahrungen, berichtet aber auch von anderen Frauen und Männern, die in einer Beziehung mit Altersunterschied gelebt haben oder noch leben - darunter ganz »normale« Paare, aber auch eine illustre Reihe von Prominenten von Agatha Christie bis Hugh Jackman. Avanciert die Kombination aus jüngerem Mann und älterer Frau vielleicht zu einem in der Zukunft ebenso selbstverständlichen Modell wie der ältere Mann mit der jüngeren Frau? Wo werden Klischees bestätigt? Droht eine Enttäuschung oder wartet das Glück?Ähnliche Bücher:Amazon.de Rezensionen:Durchschnittliche Kundenbewertung:![]() Weniger als erwartet.Ein großteil des Buches beschreibt Beziehungen bekannter und prominenter Paare, wo sie älter ist/war als er. Ich hatte mehr (psychologisches) Basiswissen erwartet und weniger Biographie. Nach dem lesen des allgemeinen Teils habe ich das Buch zugeklappt und beiseite gelegt. Interessant!!! Und mehr!!!Wenn man toll aussieht oder super attraktiv ist oder Geld hat, dann vielleicht mag ältere Frau ein jüngerer Mann mit Aufmerksamkeit beschenken. Dachte ich. Und: Das ist so eine Sache, die immer anderen passiert. Bis ein zwanzig Jahre jüngerer Mann sich für mich interessierte. Für mich war klar, das ist unmöglich. Da muss was pathologisches dahinter stecken. Da ist was faul. Und es ist nie dazu gekommen. Nicht das es ein Tabu war, aber es schien mir nicht ok. Heute kann ich, und gerade nachdem ich dieses Buch gelesen habe und über meine vergangene Verbohrtheit erstaunt bin, sagen: Mann, bin ich schön blöd gewesen. Tabus sind stark. Erst wenn uns so kluge Bücher wie dieses hier darauf mit der Nase stoßen und helfen den Betrachtungswinkel zu verändern, bröckeln sie. Dafür bin ich der Autorin Horakova dankbar. Yoko-CoupleOb sich der Begriff "Yoko-Couple durchzusetzten vermag, wird sich erst erweisen müssen.Ich fand es jedenfalls gut, dass die Autorin den Mut aufbrachte, als gebürtige Tschechin hölzerne und umständliche Bezeichnungen wie "Paare, in welchen die Frau älter ist als ihr Partner",durch ihre Erfindung "YOung Kisses Old", kurz eben YOKO, zu ersetzten. Das sagt sich einfacher und weckt Assoziationen mit dem berühmten Paar Yoko Ono/John Lennon; der war ja auch jünger! Außerdem weiß ich aus eigener Erfahrung, dass Dinge, die keinen griffigen Namen haben, zu einem Schattendasein am Rande der Gesellschaft verurteilt bleiben und zuweilen Unbehagen hervorrufen. Ich denke, dass der neue Name den Yokos zu mehr Selbstbewußtsein verhelfen könnte. Und mehr Selbstbewußsein können sie trotz der fortschreitenden Liberalität in unserer Gesellschaft vermutlich immer noch gut brauchen. Ein für die Akzeptanz von Yoko-Couples wichtiges Buch! Alle Angaben ohne Gewähr |
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