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Ähnliche Bücher:Amazon.de Rezensionen:Durchschnittliche Kundenbewertung:![]() Hinweis zu diesem BuchIch habe da einen sehr interessanten Hinweis für alle, die sich überlegen, dieses Buch zuzulegen: G. VOLLMER schreibt im Buch von M. JUNGERT "Interdisziplinarität - Theorie, Praxis, Probleme" auf S. 68-71, was anscheinend nicht wissenschaftlich korrekt erörtert wurde... Ich selbst habe das Buch "Alles was man wissen muss" nicht selbst gelesen, was jedoch in der anderen angegeben Quelle zu lesen war, lässt mich als Naturwissenschaftler zu dem Schluss kommen, das Buch mit max. 2 Punkten zu bewerten und diese Information als Rezension abzugeben. Alles, was man wissen muss / HÖRBUCHREZENSIONEine Reise durch Geschichte und Literatur über 12 CDs, gelesen von Matthias Ponnier gibt einiges zum Besten über alles was man wissen sollte - um sich das Etikett Bildung anzuheften. Mit viel Humor und Verstand wird im eleganten und unbekümmerten Tonfall dargelegt, was man wissen sollte. Das dabei die gedruckte Ausgabe fast 100 Wochen auf der Spiegelbestsellerliste stand, verwundert nicht - hungern doch noch viele Leser und Zuhörer nach vertieftem Wissen und fundierter Bildung. Denn gerade in heutiger Zeit und noch vielmehr in späteren Zeiten wird sich entscheiden, ob man gebildet daher kommt oder nichts zu sagen hat und sei es nur beim Smalltalk oder den Tischgesprächen die wohl wieder Mode sein werden. Die Box mit 12 CDs mutet im ersten Augenblick ein wenig dick an und die 850 Minuten Laufzeit haben es in sich. Gleich am Anfang wird dargelegt worauf sich unsere Kultur gründet, nämlich auf zwei Säulen, die der Christlichen und die der Griechischen. Wobei erlaubt sei anzumerken, dass ich auf dem Standpunkt stehe, dass es weniger das Alte Testament und der jüdische Ursprung ist, sondern vielmehr das Neues Testament und damit der rein christliche Ursprung. Dies soll nicht intolerant klingen, doch gibt es in den Heiligen Schriften doch eine große Abweichung im Tenor, wenn man Altes und Neues Testament vergleicht, wohl dem der die Bibel als komplettes Werk auch gelesen hat. Die Stimme von Matthias Ponnier und seiner Kollegin (Kapitelintros) sind angenehm, aber ohne Verve gelesen, man sollte sich also darauf einstellen das man das ganze Thema Bildung sehr sachlich dargeboten bekommt. Dies macht aber nichts, denn von Schlummertaste ist die Darbietung der Texte trotzdem noch weit entfernt. Gerne habe ich während einer Autofahrt von Hamburg nach Frankfurt zugehört und die Zeit war nicht verschwendet. Bildung, ein geflügeltes Wort, doch was ist eigentlich Bildung oder die berühmte Allgemeinbildung? Dazu gehören neben geschichtlichen Fakten, schließlich sollte man wissen worauf sich die eigene Kultur gründet und woher man kommt, auch literarische Vermächtnisse. Man muss sicherlich heute nicht mehr Schillers Glocke deklamieren können, doch etwas über Schiller, Goethe und Hölderlin wissen sollte man schon. Der Teil zur Literatur versammelt die wichtigsten europäischen Werke, so wie auch der geschichtliche Teil die wichtigsten Abschnitte der europäischen Staaten kontrastiert. Folgende weitere Themen werden in der Doppelbox auch behandelt und besprochen: Sprache, Denken & Wissen sowie Kunst & Musik und Philosophie, abschließend die Welt des Buches. Einzig und allein dar manchmal zu oft erhobene politische Zeigefinger macht das Werk ein wenig spannungsgeladen. Mir war klar worauf der Autor hinaus will, dies muss man mir dann nicht auch noch mehrfach wiederholend unterschieben. Auch einige der historischen Zitate sind zweifelhaft und es ist unbewiesen ob sie wirklich von den historischen Persönlichkeiten gemacht wurden, beispielsweise die Aussage von Marie Antoinette - sollen sie doch Kuchen essen - Die Deutschen das Volk der Dichter und Denker, dieses Etikett sollte man sich auch nicht durch die Zeit zwischen 1933 und 1945 nehmen lassen. Die Vergangenheit besteht schließlich nicht nur aus 12 Jahren. Dennoch gehört auch nun dies zu unserer Geschichte und wir leben damit und haben alle daraus gelernt. BILDUNG von Dietrich Schwanitz versammelt in der Tat so gut wie alles was man wissen muss, wenn es um das Thema Geschichte und Literatur geht - natürlich kann man nicht erwarten das wirklich ALLES in 850 Minuten gesagt wird, doch ich denke es geht um einen Überblick und der ist gelungen. Von CD zu CD wird man weiter geführt und erhält somit einen umfassenden Überblick über die beiden Hauptthemengebiete und sollte man auch nur 30% davon im ersten Schritt dauerhaft behalten, so würde ich das als großen Erfolg sehen. Mir hat das zuhören durchaus Spaß gemacht, die Informationen waren gut aufbereitet, konzentriert und zudem so strukturiert, dass man sich an den Fluss gut gewöhnen konnte. Für tiefer gehende Lerneinheiten gibt es bekanntlich Fachliteratur oder Hörbücher die das besprochene noch detailreicher ausführen. Insgesamt gesehen hat mir das Hörbuch als geschichtliche und literarische Quelle zum Generalthema EUROPA viel Freude bereitet, es war es wert jede Minute zugehört zu haben. Sehr empfehlenswert Empfehlenswert"Bildung" ist sehr empfehlenswert fuer Leser, die mit dieser Zusammenfassung von wichtigen Wissensgebieten wie europäischer Geschichte, Kunst-, Literatur-, und Musikgeschichte, Geisteswissenschaften, Etikette, etc. ihre Schulbildung auffrischen oder ihr Wissen bereichern wollen. Diese komprimierte Darstellung bietet einen einzigartigen Überblick ueber breite Zeiträume, Stilrichtungen, und Denkschulen, aus dem sich interessante Einsichten ergeben, die die Lust auf mehr Bildung stimulieren. Es ist eben dieser Aspekt, der Anreiz zum Denken, Lernen und zur Selbstreflexion, der dieses Buch und dessen Ansatz so auszeichnen. So ist es auch fast natürlich, dass nicht nur die Bildung an sich gelehrt wird, sondern auch deren Definition, Gebrauch und Missbrauch diskutiert werden. Basierend auf diesem Reichtum, den das Buch bietet, erlaubt sich der Autor den Luxus, nicht objektiv genug zu sein. An mehreren Stellen findet man seine persönliche Ansichten, Vorlieben und Interpretationen. Nicht zuletzt wird dieses Manko bei der Auswahl der Themen deutlich, die ein wenig weltfremd wirkt. Es ist eine weitere Lektion des Buches, immer auf der Hut zu sein und alles Aufgenomme kritisch zu betrachten, um diese subjektiven Stellen zu finden und die Luecken im Inhalt zu identifizieren. Alle Angaben ohne Gewähr |
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