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Amazon.de Rezensionen:Durchschnittliche Kundenbewertung:![]() Zu viel Intrigen und KriegNachdem ich den ersten Band dieser Reihe gelesen hatte, habe ich nun den zweiten Band dieses Mal als Hörbuch angehört. Leider muß ich aber sagen, daß diese Fortsetzung nicht ganz meinem Geschmack entspricht. Waren schon im ersten Band sehr viel Intrigen und Grausamkeiten vorhanden, so findet dies im zweiten eine weitere negative Fortsetzung. Auch wenn sich immer wieder alles zum Guten wendet, hat mir das nicht so gefallen und ich bin froh, daß ich es als Hörbuch hatte und nicht gelesen habe. Auch wenn es sicherlich im Mittelalter oft ungerecht her ging, so muß ich dies dann doch nicht immer in aller Ausführlichkeit ständig in einem Roman lesen. Schade, hier hätte man mehr daraus machen können. Die Leiden der jungen MartheEinerseits ist "Die Spur der Hebamme" eine fesselnde, packende Geschichte. Man lebt mit Marthe mit und ist ergriffen von ihrem Schicksal - es bleibt einem in Erinnerung. Das Buch wäre wirklich hervorragend, wenn die Autorin auf einen tieferen Sinn abgezielt hätte (hat sie aber höchstwahrscheinlich nicht). Man hätte das Werk ebenso "Die Leiden der jungen Marthe" oder "Vom Missgeschick der Mildtätigkeit" nennen können. Ich ziehe den Vergleich zu Goethe "Die Leiden des jungen Werther" und Marquis de Sage "Justine - oder vom Missgeschick der Tugend". Denn offenbar ist Marthes Leben vom Leiden geprägt, und sie hat auch einen Mann, der nicht stark genug ist, dieses Leid von ihr und von sich selbst abzuwenden. Marthe und Christian sind gut, mildtätig, edelmütig und schwach. Sie sind beide immer Opfer, reagaieren auf das Unheil, das von außen kommt, anstatt zu agieren und sich effizient zu wehren. Bei Marthe war das in meinen Augen ok, sie ist eben eine zierliche Frau, und eine Frau hatte sich in der damaligen Zeit zu fügen. Bei Christian hab ich mir oft gedacht: du Jammerlappen! Z.B. als er den ekelhaften Bettler, der kleine Kinder schändet und zum stehlen anhält, am Leben ließ, und ihn selbst dann nicht tötet, als dieser Verbrecher ihn und Marthe verflucht - das zeigt Christians Weichheit. Hätte er ihn gleich getötet, hätte er nachher nicht das Problem mit der Bettlerbande gehabt. Oder als Randolf, sein erbittertster Feind, jener Mann, der seine geliebte Marthe geschändet hat, am Boden liegt, nachdem Christian ihn endlich zum Duell fordern durfte... Was tut Christian? Was tut er, als er endlich, nach Jahren von unterdrücktem Hass, die Gelegenheit hat, diesen skrupellosen Ritter zu töten? Er zaudert! Christian überlegt, den Todesstreich an Randolf den Turmwachen zu überlassen! Erst als Randolf ihn wieder verhöhnt, Marthe vergewaltigt zu haben, ringt sich der edle Christian dazu durch, seinen Feind zu töten. Christian und Marthe hätten weit weniger Probleme gehabt, hätten sie sich effizienter gewehrt und besser abgegrenzt. Sie sind wie eine Zielscheibe für Verbrecher und Intriganten, da sie sich alles gefallen lassen. Hätte die Autorin die Absicht gehabt ein Werk zu schreiben über das Missgeschick der Tugend oder Mildtätigkeit, wäre ihr das hervorragend gelungen. Dazu ist zu sagen: Tugend und Mildtätigkeit sind oft angebracht und gut; jedoch wer auf ein Verbrechen mit Mildtätigkeit reagiert, wird verlieren (so wie Marthe und Christian so oft). Nur wer fähig ist zu kämpfen und hart sein kann, nur der kann auch mildtätig und gut sein, ohne dass er dadurch ein Missgeschick erleidet. sehr unterhaltsamDie ersten Seiten beschreiben viel aus dem ersten Band, so das es für "Kenner" etwas mühsam ist, aber danach wird man mit einer sehr gut geschriebenen, spannenden Geschichte belohnt. Wieder ein Buch das man kaum zur Seite legen kann. Freue mich schon auf den 3. Teil... Alle Angaben ohne Gewähr |
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